Das Leben ist schön

Brot und Pizza aus dem Holzbackofen

Unsere Eule haben wir in den letzten 3 Wochen ein bisschen vernachlässigt, aber heute wurde sie mal wieder angefeuert. Ich hatte keine große Lust auf Kochen oder Grillen und hab einfach zwei Pizzateiglinge, die von unserer ersten Pizza noch übrig waren und eingefroren wurden, aus dem Gefrierschrank geholt und im Kühlschrank langsam auftauen lassen. Heute abend sollte es ganz einfach nur Pizza geben.

Außerdem hatte ich einen Brotteig angerührt. Leider hatte ich vergessen, gestern abend noch einen Sauerteig anzusetzen, darum hab ich meinen Ansatz einfach nur mit 150g Roggenmehl und 150g Wasser verlängert, für zwei Stunden in den warmen Ofen gestellt und diesen Teig dann als Sauerteigzusatz verwendet. Da er nicht richtig reifen konnte, habe ich mit etwas Hefe nachgeholfen. Insgesamt habe ich für dieses Brot folgendes verwendet

300g Roggen, 500g Dinkel wurden in der Getreidemühle gemahlen. Die Hälfte fein, die andere Hälfte grob. Außerdem hab ich noch 300g Weizenmehl dazu genommen. Dann 200g vom Sauerteig, 1/2 Würfel Hefe, 35g Salz, 7g Brotgewürz. Für etwas mehr Biss im Brot habe ich 200g gemischte Körner gekocht und diese mit unter den Teig geknetet, außerdem jeweils 100g Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne. Zu dem Teig kamen jetzt noch 500ml Wasser.

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Den Teig habe ich in zwei gleich schwere Stücke geteilt und diese rund gewirkt. Dann kamen sie ins gut ausgemehlte Gärkörbchen.

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Den Teig habe ich nach draußen gestellt, wo er bei ca. 17° langsam gehen konnte. Nach ein paar Stunden war die Oberfläche des Brotes schon richtig stark eingerissen und der Brotlaib hatte sich fast verdoppelt.

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Markus hatte die linke Seite des Holzbackofens für eine Stunde auf nie mehr als 230° geheizt und nach dem Ausräumen des Ofens und Schließen der Drosselklappe kamen die beiden Brote ins Gewölbefach.

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Die letzten Male hatten wir oben auf dem Brot immer mit etwas dunklen Stellen zu tun, darum gingen wir heute nie höher als 230°. Nach 1 Stunde und 10 Minuten und mehrmaligem Umdrehen waren die Brote dann fertig.

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Heute war es mir fast ein wenig zu hell, wir müssen noch optimieren. Beim nächsten Mal gehen wir wohl auf 300° und lassen nach dem Ausräumen ein wenig abkühlen. Innen ist das Brot aber gut durchgebacken. Der Teig ist allerdings ein sehr fester Teig. Er schmeckt sehr schön nussig, ein richtig schönes Vollkornbrot.

Und was war zwischendurch? Da gabs Pizza. Ich hatte vom letzten Pizzabacken, das auch schon einige Wochen her ist, zwei Teiglinge übrig, die ich kurzerhand eingefroren hatte. Am Abend zuvor habe ich sie aus dem Gefrierschrank genommen und über Nacht gehen lassen und heute waren sie noch mal schön aufgegangen mit feinsten Bläschen im Teig. Auf unserem gut gereinigten Edelstahltisch ging das Formen der Pizzateiglinge richtig gut.

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Den Belag haben wir recht einfach gehalten. Ich hatte Tomatenmark mit Wasser verrührt und mit Salz, Pfeffer und Pizzagewürz abgeschmeckt, das war unsere Tomatenbasis. Dann geriebenen Mozzarella und Salami für mich. Markus bekam noch zusätzlich ein paar Zwiebelringe.

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Meine Pizza ist nach wenigen Minuten bei 350° fertig, bekommt noch ein Topping mit Basilikumblättern und Markus schneidet sie mir auseinander. Dann kann gegessen werden

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Der Boden ist auch super geworden. Sehr dünn und knusprig. Nicht ganz so doll aufgegangen wie ein frischer Teigling, aber das ist nicht schlimm. Markus hat die Eule gut im Griff.

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Auch seine Pizza ist nach wenigen Minuten fertig, wird mit Basilikum belegt, geschnitten und gegessen. Und dann sind wir echt satt. Eine Pizza pro Person ist absolut ausreichend.

Pizza

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Das war ein herrlich unkompliziertes Abendessen. Schnell gemacht, nicht viel Aufwand gerade richtig an einem schönen sonnigen Tag wie heute.

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