Das Leben ist schön

Okra meets Chili

Scharf, schärfer und dieses Jahr auch in meinem Garten!

Nun können die Bienchen kommen. Begonnen hat alles im letzten Jahr! Meine Mutter hat – natürlich für mich, denn sie isst nicht scharf – 3 kleine Pflanzen Chili angebaut. Eine Lemon Drop, eine orangene Habanero, eine mit großen roten Früchten, Name unbekannt. Die Ernte dieser drei Pflanzen war gigantisch.

Chilies
Warum sollte sowas in meinem Garten nicht auch gedeihen? Probieren geht über studieren. Und so fing ich im Winter mit der Aussaat an. An den Start gingen die Sorten Jalapeno, Habanero Rot und Rocotto Orange, die mir freundlicherweise der Grillsportler Cruiser zur Verfügung stellte, Scotch Bonnet und Bhut Jolokia, die ich in einem Chililaden kaufte, sowie die Lemon Drop, die großen Roten und Chili aus dem Asienladen. Alles wollte – natürlich gut beschriftet – fein ausgesät werden.

1
Und tatsächlich zeigten sich nach und nach kleine Pflänzchen, die es wagten, sich gen Himmel zu strecken. Als ihnen die kleinen Töpfe nicht mehr genügten, zogen sie um. Nicht nur in neue Töpfe, sondern auch in neue Räumlichkeiten – die Fensterbank meines Büros in Darmstadt bot viel Licht und Wärme für eine hoffentlich erfolgreiche Entwicklung. Der Anfang sah zunächst recht kläglich aus

Foto(2)
Doch anscheinend tut Büroluft kleinen Pflänzchen gut, denn sie entwickelten sich so nach und nach zu stattlichen kleinen Chilipflanzen.

Foto 4
Das ganze war so erfolgreich, dass sich noch im Büro die ersten Blüten bildeten. Da wir hier weder Bienchen noch Wind zur Verfügung hatten, haben wir die Bestäubung dieser Blüten von Hand vorgenommen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten – die erste Mini-Jalapeno bildet sich heraus.

Foto
Und nach drei Wochen hat sie schon eine beachtliche Größe erreicht.

Foto(3)
Mein Plan war eigentlich, zunächst erst mal alles wachsen zu lassen und dann die kräftigsten Pflanzen aus jeder Sorte in den Garten zu setzen. Doch wie kann man ein Pflänzchen, das sich die Mühe gemacht hat, fleißig zu wachsen, in die Tonne werfen? Nein, geht gar nicht. Also habe ich beschlossen, allen Pflanzen, die gewillt sind zu überleben, einen Platz in einem schönen großen Topf zu gönnen. Das waren letzten Endes genau 50 Stück. 50 Töpfe? Ja, ein solcher Stapel hat bei uns Einzug gehalten

Foto-1
Und heute war es soweit. Insgesamt 780 Liter Blumenerde wurden heute von mir in Töpfe gefüllt, mit Chilis und Tomaten bestückt und im Garten platziert.

Tomaten habe ich im letzten Jahr schon sehr erfolgreich in Töpfen gezogen. Die Ernte war reichlich und unglaublich geschmackvoll. Der Geschmack von Freilandtomaten ist unvergleichlich. Reif, voll, süß. Eine Tomatensoße aus diesen Tomaten bedarf keiner besonderen Würze. Also mussten es in diesem Jahr auch wieder Tomaten sein. Waren es im letzten Jahr noch 26 Pflanzen, habe ich in diesem Jahr ein bisschen aufgestockt. 46 Stück, 5 verschiedene Sorten.

Und hier sind die Kandidaten:

14 Ochsenherz
20 Tigerella
7 Johannisbeertomaten
3 Partytomaten
2 Flaschentomaten (mit Dank an Elke)

Die Chilisammlung sieht folgendermaßen aus:

14 Jalapeno
2 Habanero Rot
7 Scotch Bonnet
6 Rocotto Orange
4 Bhut Jolokia
11 von den großen Roten, möglicherweise Red Arrow
2 Lemon Drop
4 Thaichili

Genießen wir die folgenden Bilder am Ende des Tages.

IMG_5119IMG_5110IMG_5111IMG_5112IMG_5122IMG_5123IMG_5124IMG_5125IMG_5130IMG_5131

Freuen wir uns auf die Ernte. Das Leben ist schön!

Download PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.