Das Leben ist schön

Thai-Curry mit Austernsauce

Dienstag ist immer der Tag, an dem unsere Gemüsekiste kommt – und so steht Dienstags oft ein Gemüsegericht auf dem Speiseplan. So auch heute, ergänzt durch etwas Hähnchenfleisch. Ich wollte – trotz der Hitze – mal wieder ein feuriges Thai-Curry machen. Allerdings heute die leichte Version ohne Kokosmilch. Dafür mit viel Austernsauce und zwei Sorten Currypaste. Folgende Zutaten habe ich verwendet:

  • 2 Hähnchenschenkel, gehäutet und vom Knochen gelöst
  • 2 Karotten
  • 1,5 rote Paprikaschoten
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 3 frische Zehen Knoblauch
  • 5 Champignons
  • 1 Zwiebel
  • eine Handvoll Erbsenschoten
  • 3 Kaffir-Limettenblätter
  • 3 EL Austernsauce
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Currypaste „Panang“
  • 1 Beutel Holy-Basil-Currypaste
  • etwas Geflügelbrühe
  • Öl zum Braten

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Die auf dem Foto zu sehenden Erdnüsse wollte ich auf das fertige Gericht streuen – vergessen. Dafür fiel mir dann zusätzlich zu der Panang-Currypaste auch noch die Holy-Basil-Paste in die Hand. Die hatte ich noch nie verwendet, die Zutaten sagten mir aber zu, darum kam die dann auch noch an das Gericht dran. Ihr merkt sicher schon, hier habe ich mal wieder kreativ gewerkelt und nicht nach Rezept gekocht.

Los gings aber erst mal mit dem Vorbereiten der Zutaten. Die Hähnchenschenkel habe ich gehäutet und das Fleisch von den Knochen geschnitten, dann habe ich es in ganz feine Streifchen geschnitten.

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Das Gemüse gart natürlich am besten in mundgerechten Stücken, also wurde es von mir genau so zubereitet. Die Pilze und die Frühlingszwiebeln hab ich noch nicht daruntergemischt, weil die schneller gar sind und später dazugegeben werden. Aber Karotten, Paprika, Zwiebel, Knoblauch und die gepulten Erbsen kamen zusammen in eine Schüssel.

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Dann hab ich den Wok rausgekramt und angefangen zu braten. Begonnen habe ich mit den Fleischstücken, die ich zart gebräunt habe.

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Das Fleisch habe ich herausgenommen und im übrigen Bratfett dann die Currypaste angebraten. Die Holy-Basil-Paste habe ich komplett verwendet, von der Panang-Paste dann nur noch einen EL voll.

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Die Pasten beginnen sehr schnell aromatisch zu duften – jetzt würde ich sie normalerweise mit Kokosmilch ablöschen – heute tuts ein Schluck Wasser mit etwas Geflügelbrühe drin. Nicht zu viel, ich möchte das Curry nicht zu saucig haben.

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Zeit, das Gemüse unterzumischen. Das gart nun im Wok unter gelegentlichem Rühren, bis es noch leicht bissfest ist. So mögen wir Gemüse am liebsten. Und nicht vergessen, die Limettenblätter mit reinzulegen. Ca. 5 Minuten, länger benötigt es nicht. Und wenn es fast gar ist, gebe ich noch die Frühlingszwiebeln und die Pilze dazu, würze das Gericht mit etwas Zucker und der leckeren Austernsauce und lasse es nur noch kurz ziehen.

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Auch das Fleisch kommt noch dazu, das ist ja schon gar und muss nur noch mal mit erhitzt werden. Beim Abschmecken merke ich, dass noch etwas Würze fehlt und gebe noch einen Schuss Austernsauce hinzu, dann ist das Essen fertig und auch der Reis, der nebenbei aufgesetzt wurde, ist weich.

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Durch die Austernsauce bekommt das Curry seinen ganz typischen thailändischen Geschmack. Ich kombiniere Austernsauce immer mit etwas Zucker, so kommt der Würzgeschmack am besten durch. Richtig schön geschmackvoll ist das Curry geworden – und höllenscharf. Hui, das brennt. Genauso muss das sein.

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