Das Leben ist schön

Crunchy Berry Almond Rolls

Auch die Australier lieben Süßes, so viel hab ich auf meiner Rezeptrecherche feststellen können. Ein Rezept, das mir sofort für den Sonntag Nachmittag gefallen hat, ist das für Crunchy Berry Almond Rolls – also knusprige Beeren-Mandel-Röllchen. Ich musste etwas improvisieren, weil ich keine Heidelbeeren hatte, denn im Original heißt es Bluberry, aber ich hatte noch eine große Tüte gemischte Beeren, die ich stattdessen verwendet habe. Außerdem hab ich die Menge etwas erhöht und auch noch Vanille dazugenommen, weil ich das so gern mag.

Folgende Zutaten kommen für dieses Rezept zusammen:

  • 300g Mehl (plus extra, wenn der Teig zu weich ist)
  • 3 Eier
  • 1 Tüte Trockenhefe
  • 60ml lauwarme Milch
  • 60g Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 125g Butter
  • 150g gemischte Beeren, gefroren
  • 100g brauner Zucker
  • etwas gemahlene Vanille
  • ein Handvoll Mandelblättchen
  • etwas Sahne zum Bestreichen
  • 1 Ei extra

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Ich erwärme die Milch und mische sie mit 60g weißem Zucker und der Trockenhefe. Nächstes Mal nehme ich wieder frische, mit der trockenen komme ich einfach nicht so zurecht, frische Hefe geht einfach viel schneller und besser auf.

Das Mehl geb ich in eine Schüssel, drücke eine kleine Mulde rein, in die ich die Hefemilch und die 3 verquirlten Eier gebe. Wenn man dann die Milch mit etwas Mehl anrührt, hat man einen schönen Vorteig, den ich gleich mal eine Viertelstunde warm stelle.

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Jetzt kommt noch die weiche Butter dazu, dann knetet die Küchenmaschine mir daraus einen weichen Hefeteig. Ich geb noch etwas Mehl extra zu, weil der Teig zu flüssig ist. Dann geht er zugedeckt wieder in die Wärmeschublade, wo ich ihn eine Stunde aufgehen lasse.

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Nach der Stunde hat er sich deutlich vergrößert und so kommt er auf die bemehlte Arbeitsfläche.

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Da der Teig immer noch sehr sehr weich ist, hab ich mit dem Ausrollen meine Mühen, ich drücke ihn daher nur vorsichtig mit den Fingern auseinander und versuche, die Teigdicke gleichmäßig hinzubekommen.

Dann bestreiche ich ihn mit etwas Sahne und bestreue ihn mit dem braunen Zucker, den ich zuvor mit der gemahlenen Vanille gemischt habe, zu erkennen an den kleinen braunen Pünktchen.

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Die Beeren sind inzwischen aufgetaut – besser ist es, tiefgefrorene Früchte zu nehmen, denn die aufgetauten Früchte haben ganz schön Saft verloren. Ich habe sie etwas abtropfen lassen, die dicken Erdbeeren rausgenascht und sie gleichmäßig auf dem Teig verteilt.

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Von der breiten Seite anfangend habe ich den Teig nun aufgerollt, was gar nicht so einfach war, weil er so weich ist. Eine Teigkarte hilft dabei, den Teig von der Platte anzuheben. Geschafft!

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Diese Rolle wird nun in gleichmäßig breite Stücke geschnitten. Die Stücke werden dann mit der offenen Seite nach oben und unten auf ein Backblech gestellt, nah genug beieinander, damit sie beim Backen zusammenwachsen können. Es ist wichtig, dass die Teigstücke ungefähr die gleiche Höhe haben. Ich ordne sie zu einem Oval an, das kann man machen, wie man möchte.

Ich bestreiche die Teigrollen oben und an den Außenkanten noch mit einem verquirlten Ei, bestreue den Kuchen mit etwas extra Zucker und dann mit den Mandelblättchen. Dann lasse ich die Röllchen noch mal 20 Minuten gehen.

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Bei 180° lasse ich die Beerenröllchen ca. 30 Minuten backen (mittlere Schiene), bis die Oberfläche schön gleichmäßig gebräunt ist.

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Der Sonntags-Nachmittags-Snack ist fertig und duftet verführerisch nach Vanille und Beeren. Mmmh.

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Wir essen gleich ein Stückchen und feiern so die Fertigstellung unseres neuen Meerschweinchengeheges, das wir gestern und heute in unserer Werkstatt gebastelt haben, den Bericht dazu gibt es nächste Woche auf dem Hausbaublog.

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Oh, sind die lecker. Die Vanille bringt wirklich viel, es schmeckt wunderbar nach frischen Beeren und süßer Vanille. Die Oberfläche ist durch den karamellisierten Zucker schön knusprig geworden, ebenso die Mandelblättchen, die zart gebräunt sind und einen schönen intensiven Mandelgeschmack angenommen habe.

Ich will nicht sagen, dass das ein typisch australisches Essen ist – aber angesichts dieser süßen Verführung ist mir das gerade herzlich egal 🙂

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