Das Leben ist schön

Kurma – Geschmortes Lammfleisch nach Madras-Art

Dass wir in den Süden Indiens gereist sind, erkennt man schon am Namen unseres heutigen Gerichts, denn im Norden heißt ein solches Schmorgericht Korma. Auch die Verwendung von Kokosmilch ist eher dem Süden zuzuordnen. Geschmacklich haben wir heute auch wieder neues erfahren, denn zum ersten Mal hab ich Anissamen in einem indischen Curry verwendet – und der Anis gibt diesem Curry nach Madras-Art seinen ganz eigenen Geschmack.

Heute kamen folgende Zutaten zum Einsatz:

  • 1,3kg Lammfleisch, von Fett und Sehnen befreit und in Würfel geschnitten
  • 600ml Kokosmilch
  • 2 EL Mohn
  • 2 EL Koriandersamen
  • 1 TL Anis
  • 1 TL Kurkuma
  • 4 getrocknete rote Chilischoten
  • 1 Zimtstange
  • 3 Kardamomkapseln
  • 6 Gewürznelken
  • 1 große Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 Stück Ingwer, gehackt
  • Salz
  • Öl

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Anis, Koriander und Mohnsamen werde ich als erstes in einer kleinen Pfanne trocken rösten – danach darf die Gewürzmischung etwas abkühlen und geht dann durch die Gewürzmühle. Das Pulver mische ich nun noch mit dem Kurkuma.

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Die Fleischwürfel brate ich in etwas Öl portionsweise von allen Seiten an. Es soll leicht gebräunt sein, innen aber noch nicht durchgegart.

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Nachdem ich alle Fleischportionen fertig habe, benötige ich noch ein wenig Öl in der Pfanne. In dem brate ich nun Kardamomkapseln, Zimtstange, Nelken und Chilischoten an, bis sie anfangen zu duften.

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Wenn das soweit ist, gebe ich die gehackten Zwiebeln dazu. Die Zwiebeln brate ich ca. 10 Minuten an, bis sie richtig schön braun sind.

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Dann kommen noch Knoblauch, Ingwer und die gemahlenen Gewürze dazu, außerdem gebe ich das Fleisch dazu und gieße die Kokosmilch an. Ich würze das Curry noch kräftig mit Salz.

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Nachdem das Curry einmal kurz aufgekocht wurde, darf es nun noch 1,5 Stunden köcheln, dabei nehme ich nach 1 Stunde den Deckel ab, um es etwas einkochen zu lassen. Durch das lange Kochen wird das Fleisch sehr weich und zart, es zergeht dann auf der Zunge.

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Es ist anders. Es ist deutlich anders als die Currys, die wir sonst häufig kochen. Zum einen ist es nicht scharf. Der Anis verleiht dem Curry einen ganz eigenen Geschmack, auch wenn der reine Anisgeschmack nicht stark hervortritt. Durch die Kokosmilch ist das Curry sehr cremig und fast sahnig. Alle Gewürze verbinden sich harmonisch zu einem würzigen und angenehmen Geschmack – das war richtig lecker.

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