Das Leben ist schön

Lammrücken in Kirsch-Granatapfel-Sauce

Würziger Lammrücken in einer süßlich-scharfen Fruchtsauce mit Granatapfelkernen – das ist der zweite Teil unseres heutigen Abendessens. Dafür habe ich ein paar mehr Zutaten benötigt als für die Feigen – aber auch hier ausnahmslos gute und interessante Lebensmittel, die ich mir nie zu kombinieren getraut hätte.

  • 2 Lammrückenfilets von unserem tollen Metzger
  • 200ml Kirschsaft
  • 2 EL Granatapfelsirup
  • Thymian, auch hier hab ich wieder normalen und den zitronigen Silver Queen kombiniert
  • Olivenöl
  • 1 EL Pinienkerne
  • 1 TL getrockneter grüner Pfeffer
  • 3 EL Granatapfelkerne
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Salz
  • eventuell 1 TL Zucker

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Den grünen Pfeffer hab ich als erstes im Mörser grob zerstoßen.

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Die Hälfte davon brauche ich für die Sauce – ich gebe den Kirschsaft, den Granatapfelsirup, die Hälfte des grünen Pfeffers und den getrockneten Oregano zusammen in einen Topf und lasse die Sauce ca. 10 Minuten leicht köcheln – sie soll nicht so dickflüssig werden wie der Sirup zu den gegrillten Feigen.

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Den restlichen grünen Pfeffer, die Hälfte des Thymians (die Blättchen abgezupft und dann gehackt) und etwas Olivenöl mische ich in einem kleinen Schüsselchen und bestreiche damit die Lammrücken. Sie sollen jetzt 20 Minuten marinieren. Da der Reis, den ich als Beilage machen will, ebenso lange braucht, passt das ganz gut.

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Währenddessen röste ich schon mal in einer kleinen Pfanne die Pinienkerne goldbraun an.

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Wenn der Reis fast gar ist, ist es auch Zeit, die Lammstücke anzubraten, dafür erhitze ich noch etwas Öl in der Pfanne und lasse die Lammfilets nur ganz kurz anbraten, bis sie sich gerade eben vom Pfannenboden lösen.

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Mit einem Bratenthermometer bestückt lasse ich das Lammfleisch bis zu einer Kerntemperatur von 58° bei 160° im Ofen garziehen.

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Jetzt kann ich mich auch noch um die restliche Sauce kümmern. Ich rühre die Speisestärke in etwas Kirschsaft glatt und rühre diese Mischung unter die kochenden Sauce – sofort dickt sie ein. Dann fülle ich sie um in ein anderes Gefäß und gieße sie durch ein Sieb zurück in den Topf – ich möchte den Pfeffer und den Oregano nicht in der Sauce haben, ihren Geschmack haben sie bereits an die Sauce abgegeben.

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Mit etwas zusätzlichem Kirschsaft reguliere ich die Dickflüssigkeit der Sauce, sie war mir etwas zu fest geworden, mit etwas Saft dazu wird sie wieder flüssiger. Die Granatapfelkerne und die restlichen Thymianblättchen rühre ich dazu und salze die Sauce ganz leicht. Den bereitgestellten Zucker brauche ich aber nicht – die Sauce schmeckt jetzt richtig gut.

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Kurze Zeit später ist auch das Fleisch fertig und ich richte das Essen an. Das Fleisch schneide ich schräg auf, es benötigt nur noch einen Hauch Salz. Dann lege ich es auf den Saucenspiegel und streue noch die Pinienkerne darüber.

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Das Fleisch ist natürlich auf den Punkt gegart, das ist im Ofen keine Kunst. Es schmeckt fantastisch zu der süß-sauer-scharfen Kirschsauce, die mit dem Thymian aromatisiert ist. Der Thymiangeschmack wird auch beim Lamm wieder aufgegriffen, es passt alles ganz wunderbar zusammen. Das war das zweite Highlight des Tages – so darf es gern weitergehen

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