Das Leben ist schön

Saftig gegrillter Lachs aus dem Ofen

Da es in Kanada fischreiche Gegenden gibt, wird hier auch viel Speisefisch gegessen. Wir haben uns heute ein wunderbares Gericht mit Lachs herausgesucht, bei dem die Fischfilets mit einem kräftigen Sud übergossen und im Backofen gegrillt werden.

Folgende Zutaten habe ich dafür verwendet:

  • 3 Stück Lachsfilet
  • 60ml Weißwein
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Worcestershiresauce (Lea&Perrins)
  • Salz und Pfeffer
  • 2 TL feine Kräuter (z.B. Kräuter der Provence)

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Erst bereite ich natürlich den Kräutersud vor. Dafür schneide ich die Knoblauchzehe in feine Würfel und brate sie in einer Mischung aus Olivenöl und Butter an.

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Mit dem Weißwein lösche ich ab und würze die Sauce mit Worcestershiresauce, etwas Salz und Pfeffer, Zitronensaft und reichlich Kräutern der Provence.

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Alles einmal aufkochen und in eine Schüssel füllen. Den Dill, der auf dem obersten Foto noch dabei ist, habe ich dann doch nicht verwendet.

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Aber den Lachs hab ich vorbereitet. Gut abgetrocknet liegt er inzwischen in einer eingeölten Auflaufform, und der Backofen heizt schon mal vor, ich habe den Grill eingeschaltet.

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Jedes Fischfilet wird nun mit einem Esslöffel des Suds begossen, dann schiebe ich die Form in den Ofen und zwar ziemlich weit oben, damit die Hitze gut das Grillgut erreicht.

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Nach drei Minuten unter dem heißen Grill hole ich die Form wieder raus, drehe die Fischfilets um und begieße auch die Rückseite mit jeweils einem EL Kräutersud.

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Nach weiteren 3 Minuten unter dem Grill ist der Fisch in der Mitte noch nicht ganz durch, darum gibts noch eine Wendung, wieder ein Besprenkeln mit dem dann völlig aufgebrauchten Sud und noch mal 3 Minuten unter den Grill.

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Der Drucktest zeigt, dass der Fisch jetzt durchgegart ist und so serviere ich ihn zu dem nebenbei gekochten Reis und den gekräuterten Karotten, die ich in Butter gedünstet habe.

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Der Lachs schmeckt großartig! Er ist auf den Punkt gegart und somit total saftig, weich und zart. Mmmh, sooooo lecker. Der Geschmack ist leicht säuerlich, was zu den süßen Karotten einen schönen Ausgleich gibt. Melt-in-your-mouth-salmon – so wurde es im Originalrezept beschrieben, und das kann ich nur bestätigen.

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