Das Leben ist schön

Rodonkuchen

Schnelle Rührkuchen sind etwas, das ich immer wieder gern backe. Die Zutaten hab ich meist vorrätig und schmecken tun sie uns auch sehr gut. Auch wenn es meist der Lieblingskuchen meines Mannes – ein saftiger Nusskuchen – wird – heute hatte ich Lust auf einen hellen Kuchen mit Rosinen drin, einen Rodonkuchen. In meinem Rezept kamen außerdem noch Zitronat und gehackte Mandeln vor, und da heute der erste Advent ist, passte das geschmacklich auch sehr gut.

Folgende Zutaten werden für eine Guglhupfform benötigt:

  • 375g Mehl
  • 3 Eier
  • 150g weiche Butter oder Margarine
  • 175g Zucker
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 100g Rosinen
  • 100g Zitronat
  • 100g gehackte Mandeln
  • abgeriebene Orangenschale
  • etwas Milch

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Heute habe ich Margarine verwendet und diese zunächst zusammen mit dem Zucker und der abgeriebenen Orangenschale schaumig gerührt. Die Masse wird beim Aufschlagen – ich verwende hierzu mein Handrührgerät mit den Schlagbesen – schön fluffig und ganz hell. Nach und nach gebe ich dann die Eier hinzu und rühre pro Ei ca. eine halbe bis eine Minute weiter.

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Nun wiege ich das Mehl und die restlichen Zutaten ab und gebe sie zu der Teigmasse. Ich rühre ab jetzt nur noch von Hand weiter, weil der Teig sonst klitschig werden könnte. Rührteig wird nur am Anfang kräftig gerührt.

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Ich füge so viel Milch hinzu, bis der Teig die gewünschte Konsistenz erreicht hat und schwer reißend vom Löffel rutscht, dann ist er perfekt und kann in eine gefettete Guglhupfform gefüllt werden. Ich verwende zum Einfetten sehr gern Trennfett in einer Sprühflasche, damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht und es ist kinderleicht anzuwenden.

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Bei 175° Ober-/Unterhitze kommt der Kuchen in den Ofen (zweite Schiene von unten) und muss nun backen, bis er fertig ist, was ungefähr eine Stunde dauert. Wenn man ein Holzspießchen in den Teig steckt und wieder herauszieht, dürfen keine Krümel mehr anhängen, dann ist der Kuchen gut. Ich lasse ihn kurz in der Form stehen und stürze ihn dann auf einen Teller.

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Man kann jetzt einen Zuckerguss auf den Kuchen geben oder ihn mit Marmelade oder Kuvertüre bestreichen – bei uns wird der Kuchen aber immer nur mit Puderzucker leicht bestäubt. So schmeckt es uns am besten.
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Sieht aus wie gemalt, aber darf jetzt erst noch komplett auskühlen. Markus und ich schmücken in der Zwischenzeit unser Haus mit Lichterketten und gönnen uns danach ein Stückchen vom Rodonkuchen.

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Der ist außen noch etwas knusprig (was bei längerer Lagerung aber nachlässt) und innen schön saftig. Ein bisschen wenig Rosinen sind es für meinen Geschmack, da kommt das nächste Mal die ganze Tüte dran. Der Geschmack ist aber toll, etwas weihnachtlich mit Orangen- und Zitronenaromen.

So ein Rührkuchen eignet sich übrigens auch hervorragend zum Einfrieren.

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