Das Leben ist schön

Aussie-Burger mit Känguru

Hüpf hüpf… Auf unserer Weltreise, die wir nach einer längeren Weihnachtspause nun fortsetzen, haben wir Australien erreicht. Es ist mir gar nicht leichtgefallen, typisch australische Gerichte zu finden, denn auf australischen Blogs und Rezeptseiten stellt man fest, dass die Australier auch gern italienisch kochen und natürlich auch viele asiatische Gerichte. Also schaute ich nach speziellen Zutaten und da liegt es nah, es mit Känguru zu versuchen. Eine Kängurukeule hatten wir vor einiger Zeit schon gekauft – das war, bevor ich feststellte, dass selbst Schmorgerichte fast immer mit Filet zubereitet werden. Egal, wir werden das Fleisch schon weich bekommen.

Einen Teil der Keule habe ich heute genommen und zu Hackfleisch verarbeitet – heute gibts Burger. Folgende Zutaten habe ich verwendet:

  • 500g Kängurukeule, von Sehnen befreit und durch den Fleischwolf gedreht
  • Salz und Pfeffer
  • 50g Butter
  • 4 Hamburgerbuns nach diesem Rezept, die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt
  • Zwiebeln, Bacon, Salat, Käse
  • Mayonnaise, Joghurt, Dillspitzen und Dijonsenf für die Sauce

DSC08454
Da das Hackfleisch wirklich sehr mager ist, habe ich beschlossen, etwas Butter unter den Hackfleischteig zu kneten. Außerdem würze ich es mit Salz und Pfeffer.

DSC08455
Aus dem Fleisch forme ich vier Burgerpatties.

DSC08456
Die Buns sind auch schon im Ofen, heute gibt es sie in der Vollkornversion.

DSC08457
Die Zwiebeln schneide ich in Ringe, meinen Teil brate ich in etwas Olivenöl an, weil ich ja rohe Zwiebeln nicht mag. Markus kriegt seine Zwiebeln aber roh.

DSC08458
Nun kommen die Hamburger in die Pfanne – bei Schneesturm wollten wir dann doch nicht den Grill anwerfen. Da das Fleisch schon lange eingefroren war, wollte ich es durchbraten. Beim Anbraten hat sich ein etwas eigenartiger Geruch gebildet, es riecht schon deutlich anders als Rindfleisch. Ich bin schon sehr gespannt.

DSC08459
Ich brate die Patties nur an und lasse sie dann im Ofen garziehen. Bis auf 75 Grad Kerntemperatur gehe ich hoch, in den letzten Minuten lege ich eine Scheibe Käse auf die Patties, damit er schmelzen kann.

DSC08462
Ich brate noch den Speck an, dann können wir unsere Burger zusammenbauen.

DSC08461
Von der Sauce hab ich gar kein Bild gemacht, ich habe zu gleichen Teilen Mayonnaise und Joghurt gemischt und mit Salz, Pfeffer, Dillspitzen und körnigem Dijonsenf gewürzt. Auch australischen Ketchup habe ich noch dazugestellt. Mein Brötchen habe ich aufgeschnitten und die Innenseiten getoastet, dann mit Sauce bestrichen, mit Salat belegt, dann den Burger mit Käse und obendrauf ein Topping aus Speck und Zwiebeln, darunter war noch etwas Ketchup. Dann Deckel drauf und los.

DSC08465
Markus ist ähnlich vorgegangen, hat aber die rohen Zwiebeln drauf.

DSC08467
Burger sind einfach immer wieder lecker. Das Kängurufleisch hat einen ganz eigenen Geschmack, es ähnelt Rindfleisch, hat aber auch einen Geschmack nach Wild. Sehr interessant jedenfalls. Es war zum Glück nicht so trocken, wie ich befürchtet hatte, obwohl ich es ganz durchgegart habe. Und ich bin schon sehr gespannt auf den Rest des Fleisches, den wir morgen zubereiten werden.

Download PDF

2 Kommentare

  1. Ingo O.

    Hallo

    ich verfolge Eure Weltreise schon seit einiger Zeit mit großem Interesse und wollte mich auch mal zu Wort melden.

    Die Burger sehen sehr lecker aus. In Australien, und vor allem auch in Neuseeland, gibt es sehr leckere Burger. In beiden Ländern gibt es auch Burgervariationen mit Rote-Beete-Scheiben und Spiegelei.

    Hört sich erstmal bekloppt an, ist aber verdammt lecker. Ich hab das zwar nur in NZL gegessen (bei Fergburger) aber in Australien gab es sowas auch.

    Viel Spass noch auf Eurer kulinarischen Reise. I’m watching you 🙂

    Gruss
    Ingo

    1. kerstin (Beitrag Autor)

      Hallo Ingo,

      das freut mich, dass Du auf unseren Spuren reist. Ich selbst war noch nie in Australien (noch nie außerhalb Europas, wenn ich recht drüber nachdenke) und so macht mir diese Reise eben auch sehr viel Spaß. Gerichte zu entdecken, die man sonst nur mit einer langen Flugreise kennenlernen würde.

      Danke für Deinen lieben Kommentar. Ich wünsche Dir ein frohes und gesundes neues Jahr
      Kerstin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.