Das Leben ist schön

Gegrillte Forelle mit Karottenpüree und Spinat-Spätzle

Klassischerweise gibt es auch bei uns an Karfreitag Fisch. Es trifft sich gut, dass es bei uns in der Nähe, keine 10km entfernt, einen Forellenteich gibt, bei dem man auch an Feiertagen wie heute frische Forellen bekommt. Heute war dort Hochbetrieb – jede Menge Angler, die am freien Tag das schöne Wetter genutzt haben und sich ihre Fische selbst gefangen haben – wir haben aber schon fertig ausgenommene gekauft. 4 Stück für 10 Euro – da kann man nicht meckern.

Das Rezept, das ich mir ausgesucht hatte, hab ich nicht komplett durchgezogen – ich hatte nach 15km joggen keine Lust mehr, noch stundenlang eine Sauce zu kochen, aber die Beilagen hab ich nach Rezept zubereitet.

Für das Karottenpüree benötige ich:

  • 2 mittlere Karotten
  • 300ml Karottensaft
  • 1,5 EL heller Balsamicoessig
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Butter

Für die Spätzle (kein klassisches deutsches Rezept):

  • 2 Cups Mehl
  • 150g Creme fraiche
  • 3 Eier
  • 120ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Thymian
  • 1 TL Dijonsenf
  • Butter und Olivenöl zum Braten
  • 100g Babyspinat
  • etwas Zitronenschale


Für das Karottenpüree werden alle Zutaten zusammen mit etwas Salz und Pfeffer gekocht, bis die Karotten richtig schön weich sind.


Ich hab die Karotten offen gekocht, so dass der Saft eingekocht ist. Nach ungefähr 25 Minuten habe ich die Karotten samt restlichem Saft püriert.


Die Zutaten für die Spätzle habe ich alle gemischt und mit einem Holzlöffel so lange geschlagen, bis sich Blasen gebildet haben.


Danach habe ich den Teg in kochendes Salzwasser geschabt und die Spätzle so lange gekocht, bis sie nach oben gestiegen sind. Jede schwäbische Hausfrau kann das sicher besser als ich, aber letztendlich sind schmale und breite Fädchen draus geworden. Natürlich kann man auch mit einer Spätzlepresse arbeiten. Die Spätzle hab ich aus dem Wasser gehoben und in eine Mischung aus Olivenöl und Butter gegeben und angebraten. Beim ersten Schwung war das Öl zu heiß und die Spätzle zu nass – das gab ein Gespritze. Und das ist auch der Grund, weshalb der Herd so aussieht wie er aussieht 😉


Um die Forellen hat sich Markus gekümmert. Ich habe sie erst mal kurz abgespült und noch etwas schwimmen lassen. Dann habe ich sie auf ein Brett gesetzt. Ich habe sie nur innen mit Salz und Thymian gewürzt und sie dann Markus überlassen, der sie gegrillt hat.


Trotzdem wir die Forellen eingeölt haben, blieb doch die Haut etwas am Grill hängen. Aber das stört mich nicht weiter.


Nachdem ich noch den Spinat unter die Spätzle gerührt habe, bis er etwas zusammengefallen war, konnten wir auch schon essen.


Das Karottenpüree hat unglaublich gut zu den Forellen geschmeckt. Die frischen Forellen waren butterzart und genau auf den Punkt gegrillt. So hatten wir ein sehr gesundes und schmackhaftes Karfreitagsessen.

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