Das Leben ist schön

Unser Osterlamm – Zwiebelwürziges Lammcurry aus Punjab

So ganz traditionell essen wir an Feiertagen nicht, aber ein Lammcurry wollten wir schon lange mal wieder machen und so fiel die Entscheidung nicht schwer, das auf dieses Wochenende zu legen. Bei schönstem Wetter haben wir morgens erst einen langen Spaziergang durch unseren schönen Odenwald gemacht, mittags ein bisschen im Garten geschafft, und am Nachmittag hab ich meinen Dutch Oven aus dem Winterschlaf geholt, gründlich ausgewischt und mal wieder auf der Terrasse gedopft.

Für das Lammcurry benötige ich folgende Zutaten:

  • 2kg Lammkeule, entbeint
  • 500g Sahnejoghurt
  • 4 kleine Zwiebeln
  • 6 große Knoblauchzehen
  • 1 großes (ca. 10cm) Stück Ingwer
  • 3 Tomaten
  • 2 Zimtstangen
  • 5 schwarze Kardamomkapseln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 TL Cayennepfeffer
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 TL Kurkuma
  • Ghee zum Braten
  • Wasser und Salz

Alles ist schön vorbereitet. Ingwer und Knoblauch benötige ich als Paste und habe sie deshalb fein püriert, da sie gleichzeitig in den DO gegeben werden, habe ich sie zusammen püriert.

Das Lammfleisch habe ich schon mittags in dem aufgeschlagenen, mit Salz gewürzten Joghurt mariniert. So vorbereitet habe ich alles auf die Terrasse getragen, Eierkohlen angezündet und angefangen, als diese schön durchgeglüht waren.

Als erstes hab ich zwei große EL Ghee im heißen Dutch Oven geschmolzen und die Zimtstangen, Lorbeerblätter und Kardamomkapseln angebraten.

In dem heißen Ghee brauchen die Zwiebeln nicht lang, bis sie goldbraun gebraten sind. Und wie das jetzt schon duftet.

Nun kommen Knoblauch- und Ingwerpaste dazu und werden mit den gemahlenen Gewürzen zusammen mit den Zwiebeln verrührt. Auch die Tomatenwürfel gebe ich schon in den DO und lasse alles etwas garen.

Jetzt noch das Lammfleisch dazu, alles gut mischen, etwa 500ml Wasser unterrühren und das Gericht noch mal salzen.

In ca. 1,5 Stunden wird das Lammfleisch zur Perfektion gegart, es ist am Ende so zart, dass es fast auseinander fällt.

Wer mag, kann den DO dann noch offen stehen lassen und die Flüssigkeit etwas einreduzieren lassen – ich habe stattdessen die Soße mit etwas Mehl angedickt, das ist nicht ganz original, für mich aber eine gute Möglichkeit, eine sämige Sauce zu bekommen.

Wieder drin entferne ich noch die groben Gewürze und serviere das Curry auf Jasminreis. Das Essen bestreue ich noch mit ein paar Korianderblättern.

Durch den Cayennepfeffer ist das Curry schön scharf geworden, aber man konnte es noch gut essen. Das Lammfleisch ist wunderbar zart und die Komposition der Gewürze macht dieses Curry unglaublich aromatisch und lecker.

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