Das Leben ist schön

Entrecôte vom US Prime Beef

Letztens in der Metro, ich war auf der Suche nach einem Stück Lamm für unser gestriges – im Übrigen hervorragendes – indisches Curry, kam Markus mit einem riesigen Stück Entrecôte an. Zum ersten Mal hatte er das US Prime Beef in der Metro entdeckt und das musste sofort mit zu uns nach Hause. Wir haben zwar noch ein paar sehr gute Steaks im Froster, aber dazu sagte ich nicht nein. Ein mehr als 5kg schweres Stück war es, und zu Hause angekommen haben wir es erst mal in unseren Kühlschrank gelegt, um heute eine üppige Kostprobe davon zu nehmen.

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Markus schnitt das gute Stück in schöne dicke Steaks, von denen wir bis auf zwei alle einzeln vakuumierten und einfroren. Der Anblick ließ unser Herz höher schlagen, die Steaks waren von wunderbaren Marmorierungen durchzogen.

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Da unsere Terrasse leider immer noch nicht grilltauglich ist, verlegten wir die Zubereitung unseres Abendessens mal wieder nach drinnen, und da ich ja einen neuen Herd und ein tolles neues Kochfeld habe, hat mich das nicht im geringsten gestört.

In letzter Zeit haben wir unsere Steaks immer Sous Vide zubereitet, heute wollten wir mal wieder unsere althergebrachte Zubereitungsweise ausprobieren, damit wir das ja nicht verlernen. Die Steaks wurden also bei großer Hitze von beiden Seiten nur kurz angebraten und dann bei 120° im Ofen nachgegart bis zu einer geplanten Temperatur von 54°.

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Zur Temperaturüberwachung haben wir das Thermometer aus unserem Backofen verwendet.

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Gestern im Karstadt, während ich an der Käsetheke feine Sachen eingekauft habe, ist Markus in der Weinabteilung verschwunden und hat dieses Schätzchen von dort mitgebracht. Diesen Wein haben wir vor einigen Jahren schon entdeckt und er schmeckt uns immer wieder sehr gut.

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Frisch gemörserter Pfeffer und Montreal-Spice-Butter für das frischgebackene Sauerteigbrot im Hintergrund standen ebenfalls bereit und wir warteten ungeduldig. 600g Steak auf 54° zu erhitzen dauert ganz schön lange, wenn man Hunger hat und sich so sehr aufs Essen freut. Bei 52° war’s vorbei mit der Geduld und wir richteten die Steaks auf den – natürlich vorgewärmten – Tellern an.

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Prima

Die Steaks wurden am Tisch mit Fleur de Sel und dem Pfeffer gewürzt.

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Der Anschnitt zeigt die perfekte Gare des Steaks. Herrlich. Außen schön braun und kross und innen gleichmäßig rosa auf den Punkt gegart.

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Mein Steak, das etwas dünner war und kurz nach Markus‘ Steak erst in den Ofen kam, hatte genau den gleichen Gargrad. Der Geschmack des Steaks war umwerfend. Und es war zart wie ich noch kein Steak gegessen habe. Das Prime Steak hat wirklich eine außergewöhnliche Qualität.

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