Das Leben ist schön

Gegrillte Schweinefleischspießchen

Unsere Weltreise ist in einem sehr schönen Teil unserer Erde angekommen. Wir bereisen diese Woche mit Thailand auch ein Land, das kulinarisch zu meinen absoluten Favoriten gehört. Wir haben schon oft thailändisch gekocht und meistens haben uns die Currys mit selbstgemachter Currypaste hervorragend geschmeckt.

Heute starten wir aber nicht mit einem Curry sondern mit einem typischen Street-Food-Gericht, einer Leckerei aus einer der vielen Garküchen, die auf der Straße ihre Köstlichkeiten anbieten, nämlich gegrillten Schweinefleischspießchen.

Folgende Zutaten habe ich verwendet:

  • 600g Schweinefleisch (hier Schweinenacken)
  • 4 EL Kokoscreme
  • Pandanblätter
  • etwas Öl

Und für die Marinade:

  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 TL Korianderwurzeln
  • eine Prise Salz
  • 1 TL weißer Pfeffer
  • 4 EL geriebener Palmzucker
  • 4 EL Fischsauce
  • etwas dunkle Sojasauce

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Das Fleisch schneide ich in schmale Streifen, das möchte ich wellenförmig auf kleine Spießchen stecken.

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Die Marinade bereite ich im Mörser zu. Erst kommen die kleingeschnittenen Korianderwurzeln mit dem Knoblauch und den Pfefferkörnern in den Mörser. Dort zerstoße ich sie gründlich mit dem Stößel.

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Den Palmzucker hacke ich ganz fein und gebe ihn mit Salz, Sojasauce und Fischsauce in den Mörser und rühre alles gründlich durch, bis sich der Zucker auflöst.

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Die Marinade gieße ich nun über das Fleisch und lasse es mindestens 3 Stunden marinieren.

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Dem ordentlichen Auffädeln der Schweinefleischstücke kam dann ein spontaner Einkauf in den Weg – als wir wieder daheim waren, war es zu spät, um noch Spießchen zu machen und zu grillen. Darum hab ich mir meine Grillplatte auf den Induktionsherd gelegt – funktionierte prima.

Aber erst mal habe ich mir aus Pandanblättern noch einen kleinen Mopp gebastelt. Damit wird nämlich während des Grillens/Bratens die Kokoscreme auf die Spießchen gestrichen.

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Die heiße Platte habe ich mit etwas Öl bestrichen, dann kamen die Fleischstücke darauf.

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Mit dem Pandanpuschel bin ich dann in die Kokoscreme eingetaucht und habe die Fleischstücke damit bestrichen. Das Fleisch nimmt dabei auch vom Pandanblatt etwas Geschmack an. Und natürlich von der Kokoscreme.

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Wenn das Fleisch von allen Seiten schön gebräunt ist, ist es auch schon fertig. Es hat schon die ganze Zeit so gut geduftet. Jetzt verteile ich es auf die Teller, wir essen einfach ein Brötchen dazu.

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Das Fleisch ist nicht nur schön würzig, es ist auch durch den Palmzucker leicht süßlich und schmeckt auch intensiv nach den Korianderwurzeln und natürlich dem Knoblauch. Die Fischsauce verleiht dem Gericht sein unverwechselbares Thai-Flair. Es ist sehr mild, die Schärfe des Pfeffers wird durch die Kokosmilch abgemildert. Das Fleisch ist natürlich sehr schön weich innen und außen leicht knusprig.

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2 Kommentare

  1. Peter

    Hi Kerstin,

    deine Internet Seite habe ich ja gestern erst entdeckt, aber ich kann nicht genug darin stöbern. Deine Tai-Gerichte sind genau meine Geschmacksrichtung. Da werde ich möglichst viel von nachbauen. Danke für die vielen tollen Rezepte.

    Liebe Grüße
    Peter

  2. kerstin (Beitrag Autor)

    Lieber Peter,

    ich freu mich, dass Dir unsere Rezepte gefallen. Es geht noch die ganze Woche mit thailändischen Gerichten weiter – ich hoffe, es ist noch ein bisschen was für Dich dabei.

    Viele Grüße
    Kerstin

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