Das Leben ist schön

Herzhafte Lauch-Plätzchen

Endlich mal wieder Lauch in der Gemüsekiste – ich hab mich wirklich gefreut. Hab an Lauchcremesuppe gedacht, Suppengemüse und dann fiel mir doch noch etwas anderes ein, nämlich die Abwandlung meiner Zucchiniküchlein. Geprobt hatte ich das schon einmal mit Lauch, und die waren so gut, dass ich sie direkt noch mal backen musste und hier natürlich auch das Rezept und Fotos einstelle.

Die Zutatenliste ist übersichtlich, ich benötige den Lauch, Mehl und Eier. Verfeinert wird das Rezept mit Käse, Sonnenblumenkernen und ein paar kleinen Jalapenos, gewürzt wird mit Salz, Muskatnuss und – meiner Geheimwaffe für viele Gerichte – der Wildkräutermischung von Wiberg.

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Der Lauch lässt sich ein bisschen anders verarbeiten als die Zucchini. Wenn ich diese salze, ziehen sie fast sofort Wasser und werden ganz weich. Das passiert beim Lauch nicht. Daher muss dieser ganz fein geschnitten werden, außerdem braucht der Teig etwas mehr Bindung, statt 3 EL Mehl sind es hier (für die 3 mittelgroßen Lauchstangen) eher 6-8 EL, außerdem habe ich noch etwas Milch dazugegeben. Dann kriegt man den Teig auch gut gebändigt.

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Die Sonnenblumenkerne habe ich vor der Verarbeitung in einer trockenen Pfanne etwas angeröstet, so bekommen sie viel mehr Geschmack.

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Dann noch die Chilis gehackt und ebenfalls zum Lauch gegeben.

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Jetzt habe ich das Ganze zu einem Teig verarbeitet. 3 Eier, einen Schuss Milch und ca. 6 EL Mehl habe ich untergerührt, dann war der Teig fertig und konnte noch ein bisschen durchziehen. Gewürzt habe ich ihn natürlich auch noch. Ich finde, dass Muskatnuss sehr gut zu Lauch passt, natürlich Salz und die sehr würzige Wildkräutermischung. Auch etwas Gouda habe ich noch grob geraffelt und zum Teig gegeben und untergerührt.

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Nun konnten die Küchlein ausgebacken werden. In einer gut eingebrannten Eisenpfanne – die bei solchen Gerichten wirklich Gold wert ist, weil selbst der schmelzende Käse nicht anbackt – habe ich Öl erhitzt, pro Küchlein einen großen EL voll Teig in das Öl gesetzt und etwas plattgedrückt.

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Nach dem Wenden sieht das schon richtig gut aus. Mit der Temperatur muss man ein bisschen experimentieren, nicht zu heiß, weil sonst das Innere nicht gar wird, aber auch nicht zu kalt, weil sonst zu viel Fett aufgesaugt wird. Sobald die Pfanne gut durcherhitzt ist, funktioniert das Braten hervorragend.

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Und wenn auch die andere Seite fertig ist, gehts ab auf den Teller. Dazu passt ein Kräuterquark mit frischen Kräutern sehr gut.

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