Das Leben ist schön

Texanische Spareribs mit BBQ Sauce aus dem Ofen

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es Leute gibt, die sich auch im Winter an den Grill stellen – mir war es heute deutlich zu kalt und zu nass dafür. Die Ribs, die ich für heute rausgesucht hatte, sind aber nach einem Ofenrezept und so habe ich sie auch zubereitet.

Ich war überrascht, im Winter überhaupt Spareribs zu bekommen, aber hier sind sie.

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Wie immer habe ich hier zuerst die Silberhäute von der Knochenseite abgezogen. Dann habe ich das Gewürz gemischt. Dieses ist heute ganz einfach. Salz und Pfeffer, beides in den Mörser gegeben.

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Nachdem ich es grob zerstoßen habe, habe ich beschlossen, noch ein paar Jalapeno-Flocken dazu zu tun. Jalapenos hatte meine Mutter mir sehr viele im letzten Jahr mitgebracht und eine große Portion habe davon habe ich getrocknet und grob geschrotet – die sind wahnsinnig lecker.

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Damit bestreue ich die Ribs von beiden Seiten, auf der Fleischseite etwas mehr. Die Ribs lasse ich eine Weile ziehen.

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Dann lege ich sie in eine Edelstahlform, schließe diese dicht mit Alufolie ab und lasse die Ribs im Ofen 2 Stunden bei 180° garen.

Währenddessen koche ich die Sauce. Dafür benötige ich folgende Zutaten:

  • 1 Cup Ketchup
  • 1/4 Cup Zitronensaft
  • 1/4 Cup Worcestershiresauce
  • 2-3 TL süßen Senf, ich hatte den Honig-Mohn-Senf aus Monschau
  • 1 EL Jalapenoflocken
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Essig
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 TL Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer

Die gehackte Zwiebel brate ich in etwas Öl an – wenn sie weich ist, kommt auch noch der Knoblauch dazu, den ich kurz mit anschwitzen lasse.

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Ich gieße den Ketchup dazu und gebe auch alle anderen Zutaten an die Sauce – sie muss jetzt eine Weile, ungefähr 10 Minuten, köcheln.

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Die Jalapenoflocken sind wieder schön aufgequollen. Die Sauce ist stückig und sehr lecker, mir allerdings etwas zu sauer. Ich gebe noch einen TL Senf dazu und noch einen EL von dem Zucker, dann passt es. Die Sauce kommt nun auf die Ribs.

Die Ribs hole ich nun aus dem Ofen und decke sie ab. Die Knochen sind gut zu sehen und das ist ein Zeichen, dass das Fleisch schon gut durch ist.

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Ich verteile die Ribs auf ein Backblech und bestreiche sie von beiden Seiten mit der Sauce.

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Dann gehts für weitere 45 Minuten in den Ofen.

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Zwischendrin, wenn ich sehe, dass die Ribs anfangen trocken zu werden, streiche ich weitere Sauce auf. Ganz am Ende grille ich die Ribs noch mal unter dem Backofengrill, bis sie schön braun werden.

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Ja, und dann gehts auf den Teller. Die Ribs sind schön weich. Die Ribs nach der 3-2-1-Methode vom Grill sind immer noch ein bisschen weicher, aber auch hier müssen wir nicht sehr viel kauen, das Fleisch löst sich sehr gut vom Knochen. Die Sauce schmeckt mir auch sehr gut auf den Ribs. Sie ist ziemlich pikant und dennoch auch sehr fruchtig. Ribs aus dem Ofen schmecken auch sehr gut, hab ich festgestellt.

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3 Kommentare

  1. Barbara de Gaudenzi

    Sehr lecker, wie immer, Kerstin. Lagen die Rippchen auf einem Gitter in der Edelstahlform oder direkt auf dem Boden der Form?

  2. kerstin (Beitrag Autor)

    Hallo Barbara,

    ich hatte das Gitter untergelegt. Ich hab zwar keine Flüssigkeit zugegeben gehabt, aber das Fleisch verliert ja doch an Flüssigkeit, es war hinterher auch was in der Schale, und so war es besser, dass sie etwas erhöht lagen und nicht in ihrem Saft.

    Viele Grüße
    Kerstin

  3. Barbara de Gaudenzi

    Danke Dir. Das wird nachgekocht. Rippchen gehen immer, und noch ein Tröpfchen Bier dazu………………..

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