Das Leben ist schön

Wadengulasch aus dem Dutch Oven

Nachdem mein Schatzi gestern auf nem Kletterkurs für Geocacher war und heute seine neu erworbenen Fähigkeiten getestet und verfeinert hat, musste für heute abend natürlich was richtig gutes und deftiges auf den Tisch kommen. Bei uns sollte es Paprikagulasch von Wadenfleisch (Beinscheibe) geben. Da das ja ein bisschen länger dauert, hab ich also heute vormittag schon mal angefangen, um es nach dem Cachen (D5-T5!) schnell auf den Tisch zu bringen.

Wir mögen Wadengulasch mit nur wenigen dafür guten Zutaten am liebsten. Also besteht es insgesamt nur aus

  • Beinscheiben
  • Zwiebeln
  • Paprikaschoten
  • Paprikapulver edelsüß
  • Gemüsebrühe (ich ziehe meine selbst hergestellte getrocknete Gemüsebrühe den fertigen glutamatverseuchten Fleischbrühen vor)
  • 1 kleine Dose Tomatenmark
  • und für die Schärfe eine von meinen Jolokias – oder was auch immer das ist. Eine der Pflanzen hat nur gelbe Früchte, die lang nicht so scharf sind wie die roten. Ich hab sie trotzdem entkernt – sicher ist sicher
  • Zum Abschmecken am Ende Salz und Pfeffer, das wars.

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Das Fleisch hab ich in grobe Stücke geschnitten, die Markknochen rausgetrennt. Die werden aber auch verwendet. Die Zwiebeln gehackt, die Paprika in grobe Stücke zerteilt, die Jolokia fein geschnitten.

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Zum Anbraten lege ich die Kohlen erst mal alle unter den DO. Dann geschmacksneutrales Öl erhitzen.

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Zuerst brate ich die Knochen der Beinscheiben im Öl an.

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Dann, in drei Portionen, die Fleischwürfel.

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Während das Fleisch im Deckel ruht

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kommen die Zwiebeln ins heiße Fett.

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Die schwitze ich nur leicht glasig an.

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Dann kommen Paprikawürfel, die Chili und das Tomatenmark dazu. Das Tomatenmark nur kurz mit anbraten.

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Und die Fleischwürfel und die Knochen mit rein. Der DO ist jetzt randvoll. Ich gieße noch mit Wasser auf, würze mit Paprikapulver und Gemüsebrühe und schließe den DO. Nun darf er vor sich hinköcheln. 2/3 der Kohlen kommen oben drauf und ich lasse ihn stehen, bis die Kohlen komplett verglüht sind.

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Während das Gulasch vor sich hin köchelt, backe ich noch einen Käsekuchen nach da_Tom (allerdings im Backofen, der DO ist ja besetzt) und anschließend gehts in den Wald.

Foto(2)
Einige Stunden später – das Fleisch ist fast fertig. Ein Stündchen gebe ich ihm noch, also nochmal frische Kohlen zünden. Kurz vor 7 dann dieser Anblick.

Goulasch
Mmh, was für ein Duft. Noch rasch mit Salz, Pfeffer und noch ein wenig Paprikapulver abschmecken, Nudeln aufsetzen (Zabler Hochzeitsnudeln), dann gehts ab auf den Teller.

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Und das war wieder mal fantastisch lecker. Was bin ich froh, dass ich damals den Thread vom Spussel gelesen habe, sonst würde ich Gulasch heute nicht aus Wadenfleisch kochen. Für morgen ist natürlich auch noch eine Portion da, der Rest geht – wie immer – an die liebsten Schwiegereltern der Welt.

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2 Kommentare

  1. Gerd

    Hallo das sieht ja super lecker aus , verrätst du mir noch wie lang du das Gulasch komplett gegart hast ?
    Liebe Grüße
    Gerd

    1. kerstin (Beitrag Autor)

      Hallo Gerd,

      Wadenfleisch gare ich immer ca. 3 Stunden, dann ist es wirklich butterzart 🙂

      Viele Grüße
      Kerstin

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