Das Leben ist schön

Hackfleischstrudel mit Spinat und Hirse

Da wir gerade beim Strudelteig waren – 5 Blätter waren noch übrig und in der Kiste lag herrlich frischer Spinat. Das schreit geradezu nach einem Hackfleischstrudel mit Spinat. Ich mag die Kombination aus Hackfleisch, Spinat und etwas Tomate sehr und habe quasi als Sättigungseinlage zusätzlich gekochte Hirse mit eingebunden. Heraus kam ein ganz tolles Abendessen.

Folgende Zutaten habe ich verwendet:

Für den Strudel:

  • 5 Blätter Strudelteig
  • 350g Rinderhackfleisch
  • 150g frischer Spinat
  • 150g Hirse
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (oder 1/4 Chinaknoblauch)
  • Öl
  • Salz und Pfeffer
  • 2-3 EL Tomatenmark
  • 1 Eigelb

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Und für die Joghurtsauce:

  • 5 gehäufte EL Naturjoghurt
  • 1 EL saure Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • frische Kräuter, Petersilie, Dill, Minze, Oregano, Majoran, Thymian etc.

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Die Zubereitung kommt Euch sicher vertraut vor, da gehe ich ja immer ähnlich vor. Zwiebeln und Knoblauch hacken und in Olivenöl anbraten, das ist der erste Schritt.

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Nebenbei setze ich die Hirse in Salzwasser auf und koche sie 10 Minuten. Danach darf sie noch 10 weitere Minuten aufquellen.

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Das frisch durch den Fleischwolf gedrehte Hackfleisch ist recht mager, so mag ich das für solche Gerichte. Ich gebe es in die Pfanne zu den Zwiebelwürfeln und lasse es mit anbraten, bis es leicht gebräunt ist.

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Dann kommt noch etwas Tomatenmark dazu, das ich unterrühre und mit anröste.

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Den Spinat habe ich gründlich gewaschen, es soll ja nicht knirschen zwischen den Zähnen. Weil die Blätter schon ziemlich groß waren, habe ich sie kleingezupft. Die noch nassen Spinatblätter gebe ich mit in die Pfanne und lege dann den Deckel auf. Der ist zum Glück richtig schön hoch, so dass ich den ganzen Berg Spinat unterbekomme – keine Angst, der fällt gleich mächtig zusammen 🙂

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Es ist Zeit, die Kräuter für die Joghurtsauce zu sortieren, zu waschen und zu hacken. Ich hatte mein neues Kräuterbeet letztens schon erwähnt. Das ist gestern richtig schön voll geworden, denn in Roßdorf im Gartencenter gab es eine schier unendliche Auswahl an Kräutern. Da fiel es schwer, die richtigen Sorten zu wählen. Insgesamt habe ich nun 22 Kräuter im Hochbeet, unter anderem 5 verschiedene Thymians, 5 Sorten Minze (ich weiß, ich weiß, es wäre besser gewesen, sie im Topf zu halten statt ins Beet auszupflanzen, aber ich liebe Minze und kann davon nicht genug bekommen), verschiedene Oregano, Salbei, Majoran, Dill, Ampfer und Kresse. Es ist herrlich 🙂 Eine kleine Auswahl hab ich mir abgeschnitten.

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Frische Petersilie hab ich noch nicht drin, die hab ich aber immer im TK vorrätig. Ich hacke die Kräuter klein und mische sie mit Joghurt und saurer Sahne. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und einem Hauch frischen Knoblauch.

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Der Spinat ist wenige Minuten später richtig zusammengefallen, ich mische ihn mit dem Hackfleisch gründlich zusammen.

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Nun kommen noch die weichen Hirsekörner dazu und ich schmecke mit Salz und Pfeffer ab.

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Die Strudelteigblätter bereite ich genauso vor wie am Montag, die einzelnen Schichten werden übereinander gelegt und jeweils mit etwas Olivenöl bestrichen. Ich hab ein bisschen viel Füllung für die Strudelblätter, das Rollen wird nicht einfach werden.

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Mit Hilfe des darunter liegenden Backpapiers geht es dann doch ganz gut, obwohl die Blätter schon ein bisschen trocken und damit auch rissig waren. Ein kleines bisschen läuft die Füllung an der Seite raus, aber da sie nicht sehr flüssig ist – die Hirse saugt die restliche Flüssigkeit schön auf – muss ich nicht befürchten, dass es beim Backen eine Sauerei gibt und noch mehr Füllung austritt.

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Mit etwas Eigelb bestrichen kann der Strudel nun in den Ofen geschoben werden, ich hatte den Ofen auf 200° vorgeheizt und Ober-Unterhitze eingestellt. Nach ca. 20 Minuten ist der Strudel schon schön braun geworden. Da die Füllung ja vorher schon gar ist, braucht der Strudel auch nicht länger im Ofen bleiben.

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Dieses Mal gelingt das Aufschneiden viel besser. Die Füllung ist sehr schön kompakt und bleibt eng zusammengepresst, das gibt schöne Scheiben. Ich serviere die Strudelscheiben mit der kalten Joghurtsauce.

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Die Kombination Rindfleisch – Knoblauch – Spinat – Tomate ist fast unschlagbar. Es schmeckt hervorragend. Der frische Spinat ist ein Hochgenuss, er hat einen sehr kräftigen Geschmack, der sehr schön durch den Knoblauch abgerundet wird. Durch die Hirse ist das Essen auch stark sättigend, trotzdem bleibt nichts übrig. Die leicht minzige Joghurtsauce ist sehr erfrischend und passt prima zum Hackfleisch und Spinat. Auch mit Lammhackfleisch kann ich mir diese Füllung sehr gut vorstellen. Ich hab noch zwei Detailfotos für Euch, die ich nicht vorenthalten möchte.

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1 Kommentar

  1. Outlaw

    Volltreffer auf die 12 meiner Sensorik! DAS möchte ich – JETZT!!!!

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