Das Leben ist schön

Mit Feta gefülltes Schweinefilet von der Zedernplanke

Heute schieben wir in unsere Weltreise mal einen Grilltag ein – nicht der letzte bei diesem schönen Wetter. Ein schönes Schweinefilet hatten wir vom Einkauf mitgebracht und Fetakäse. Damit fülle ich besonders gern. Hackbraten zum Beispiel. Im Schweinefilet hatte ich ihn noch nie, aber das kann doch sicher nur gut werden. Wir mögen gern zarten Rauch am Schwein, darum beschloss ich, eine meiner vielen neuen Planken einzuweihen, die ich schon lange liegen hatte, aus Rotzeder, ein wunderschönes Brettchen, fast zu schade zum Verkokeln.

Folgende Zutaten kamen zusammen:

  • 1 Schweinefilet
  • 200g Fetakäse
  • Pfeffer und Salz
  • Thymian (Silver Queen und Classic) und Oregano
  • Jalapeno, fein gehackt

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Das schmale Ende vom Schweinefilet habe ich abgeschnitten und dann das Schweinefilet spiralförmig längs aufgeschnitten. An den beiden Enden schneide ich das Fleisch nicht ein, damit der Käse dort nicht beim Grillen herauslaufen kann.

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Die Kräuter habe ich fein gehackt und unter den Feta gerührt, den ich schön fein zerkrümelt hatte. Ich würze das Fleisch innen noch mit wenig Salz und kräftig mit Pfeffer, dann streue ich den Käse auf das Fleisch.

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Ein bisschen andrücken musste ich den Feta noch, sonst wäre er beim zusammenrollen rausgefallen, dann aber ging das aufrollen sehr gut. Das Filet hat wieder perfekt zusammengepasst, den Schnitt habe ich mit 3 Rouladennadeln fixiert. Die gehackten Jalapenoringe habe ich auch noch auf dem Käse verteilt, bevor ich das Filet zusammengerollt habe.

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Und da liegt es schon auf der Planke, die ich seit heute mittag im kalten Wasser zum Einweichen liegen hatte. Außen noch mit Salz und Pfeffer gewürzt – so ging es dann auch direkt auf den Grill. Zuerst haben wir die Holzplanke direkt über die Flammen gelegt. Sie kokelt dabei an, es wird Rauch erzeugt, der dann das Fleisch aromatisiert. Nach ca. 20 Minuten hat Markus die Planke dann auf die Seite geschoben und das Fleisch indirekt fertiggegrillt – meine Aufgabe war nur noch das Aufpassen auf Gar- und Kerntemperatur.

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Auf dem Grillthermometer, das immer ein bisschen mehr anzeigt als auf Höhe des Rostes gemessen werden kann, standen 200°, so dass wir das Schweinefilet wohl bei echten 160° gegart haben. Bei 62° Kerntemperatur haben wir es vom Grill genommen und angerichtet.

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Ich darf es aufschneiden und beim Anblick der schönen Spirale muss ich sagen, der Schnitt zum Füllen ist mir ganz gut gelungen, es sieht sehr schön gleichmäßig aus. Die Kerntemperatur passt auch, das Schweinefilet ist noch rosa, genau wie wir es mögen.

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Das Fleisch hat außen sogar einen kleinen Smokerrand vom Rauch – und es schmeckt auch ganz leicht geräuchert, der Geschmack dominiert aber nicht. Der Feta ist schön weich, die Kräuter sind sehr lecker und die paar Jalapeno-Ringe haben eine schöne Schärfe an das Essen gebracht, da kamen wir direkt ins Schwitzen. Uiuiui. Ein leckeres Abendessen, das hat uns sehr gut geschmeckt.
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Aaaaaaaber….

ich bin ja noch gar nicht fertig. Ich hab nämlich noch einen kleinen aber absolut göttlichen Nachtisch bereitet. Frische Erdbeeren und Marshmallows 🙂

In eine kleine feuerfeste Schale habe ich frische geputzte Erdbeeren hineingesetzt und mit ganz wenig braunem Rohrzucker bestreut. Kleingeschnittene Marshmallows, mit der Schnittfläche in Richtung der Erdbeeren, dann bleiben sie auch schön kleben, hab ich obenauf gelegt.

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Und so gings rauf auf den Grill. Vorgeheizt auf wieder ca. 200 Grad. Und dann einfach so lange grillen, bis sich die Marshmallows braun färben.

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Die Marshmallows fangen an sich zu färben, wenn sie gleichmäßig braun sind, nehme ich sie vom Grill.

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Göttlich! Die Erdbeeren sind ganz weich gegrillt und haben viel Saft abgegeben. Sie schmecken leicht säuerlich im Vergleich zu den süßen Marshmallows. Diese haben eine schöne braune Kruste und sind untendrunter ganz weich, der weiche Schaum umhüllt die leckeren Erdbeeren. Boah… und alles für mich, weil Markus keine Erdbeeren mag 🙂 Das war so lecker, dass ich beschlossen habe, dieses Dessert auch meinen Mädels zu servieren, die mich bald besuchen kommen.

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1 Kommentar

  1. Outlaw

    Hallo Kerstin,

    diese Erdbeeren habe ich ja auch schon so oft gemacht, aber so wie Du die beschreibst, bekomme ich gleich wieder einen Heisshunger drauf.
    Oder ich mische mich einfach unter Deine Mädels . . . . 😉

    Big Ol´Rolf

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