Das Leben ist schön

Pochierter Lachs auf Zitronen-Joghurt-Schaum

Eigentlich für den morgigen Tag geplant, aber da der Fisch heute von mir gefroren gekauft wurde und im Laufe des Nachmittags angetaut war, habe ich beschlossen, dieses Gericht auf heute vorzuziehen. Es gibt Neues aus der Glyx-Küche. Die Kochbücher von der Martina Kittler sind auf jeden Fall empfehlenswert. Ich hab das Gericht ein wenig auf meinen Geschmack angepasst und zeige hier, wie ich es gekocht habe.

Die Zutaten:

  • 3 Stücke Wildlachs
  • etwas Gemüsebrühe
  • Zitronensaft
  • 150g Joghurt
  • 2 Eigelb
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Blattspinat
  • Muskatnuss, Salz und Pfeffer

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Den Lachs habe ich zuerst gewaschen und mit Zitronensaft eingerieben, dann wurde er mit Salz und Pfeffer gewürzt. Ich habe ihn in eine Auflaufform gelegt, die Gemüsebrühe vorsichtig angegossen (der Fisch soll nicht komplett drin liegen, die Brühe muss nur den Boden bedecken) und ein paar Schalottenwürfel noch drübergestreut.

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Mit Aluminiumfolie habe ich die Form fest verschlossen und bei 180° in den Ofen gestellt. Da er noch etwas gefroren war, hat er länger als die angegebenen 10 Minuten benötigt, auch die Temperatur im Ofen habe ich nach den ersten 10 Minuten noch mal etwas hochgedreht. Wie bei einer Creme Brulee muss die Flüssigkeit im Inneren kochen, Dampf erzeugen, der dann durch die fest verschlossene Form nicht entweichen kann und den Fisch von allen Seiten gart.

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Für den Spinat habe ich die restlichen Schalottenwürfel und auch die Knoblauchwürfel in Olivenöl angebraten.

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Dann kam der Spinat dazu. Besser ist natürlich frischer Spinat statt des gehackten gefrorenen, aber der hat auch gut geschmeckt. Er muss nur kurz ziehen, dann ist er fertig. Abgeschmeckt wird er mit Salz und Muskatnuss, am Ende habe ich noch einen EL süße Sahne untergerührt.

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Für den Zitronen-Joghurt-Schaum kommen die Zutaten – der Joghurt, 2 Eigelb und 1 TL Zitronensaft (bei mir waren es mindestens 2 EL, darum ist Markus dieser Schaum am Ende auch zu sauer gewesen) – in eine Schüssel, die auf ein siedendes Wasserbad gestellt wird. Ich habe über dem kochenden Wasser einen Dampfgareinsatz aufgestellt und darauf meine Schüssel gesetzt, die jetzt vom aufsteigenden Dampf erwärmt wird.

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Diese Zutaten hab ich nun mit dem Handrührgerät über dem kochenden Wasser so lange aufgeschlagen, bis die Sauce schön schaumig und irgendwann auch etwas fester wurde. Abgeschmeckt habe ich sie nur mit etwas Salz und – um meinen vielen Zitronensaft etwas auszugleichen – mit einer Prise (ca. 1/4 TL ) Zucker.
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Irgendwann war auch der Lachs fertig und wir konnten anrichten. Markus – dessen Teller ich auch fotografiert habe – hat noch etwas von gestern übrigen Cous-Cous, den ich auch im Dampfeinsatz gewärmt habe, dazubekommen.

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Geschmacklich ein Traum. Ich persönlich fand die zitronige Frische der Sauce wirklich hervorragend und konnte gar nicht genug davon bekommen, Markus mag es nicht so sauer, da muss man einfach schauen, wie es einem gut schmeckt und mit der Menge des Zitronensaftes variieren. Dafür mochte ich die Zwiebelwürfel auf dem Fisch nicht so, weil die noch relativ roh waren, was mir nicht so gut schmeckt. Der Fisch war aber sehr gut und auch den Spinat fanden wir beide sehr lecker. Insgesamt ist das auf jeden Fall ein Gericht, das sich lohnt zu kochen, wenn man Fisch leicht&lecker mag.

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2 Kommentare

  1. Michi

    Da muß ich doch sehr an das Gesicht meine Mannes denken, als ich den schön sauren Lemon Curd gemacht habe…LOL…was die Männer nur immer haben..?? Hört sich seeehr lecker an, genau mein Ding, werde ich nächste Woche nachkochen…!!
    Grüßle Michi

    1. kerstin (Beitrag Autor)

      Oh, der Lemon Curd.. Das Zeugs war so lecker, dass ich das Glas von Dir gerade so ausgenascht habe – einfach pur mit dem Löffel 🙂

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