Das Leben ist schön

Schmorfleisch

Nachdem unser Essen gestern (Okraschoten in Erdnusssauce) quasi ungenießbar war (und deshalb auch nicht hier auf dem Blog erschienen ist) – dass mir das ausgerechnet mit Okraschoten passiert, hätte ich im Leben nicht erwartet – wagten wir heute den nächsten Versuch, ein annehmbares Abendessen aus Afrika zuzubereiten. Eigentlich wollten wir kein Risiko mehr eingehen, aber das Schmorfleisch aus Swasiland erschien mir doch sehr lecker und so kommt heute der geplant vorletzte Beitrag aus Afrika, morgen gibts noch einen.

Die Zutatenliste liest sich recht übersichtlich, das ist nicht unbedingt das schlechteste:

  • 500g Schmorfleisch, eigentlich vom Rind, ich hatte aber noch geschnittenes Lammfleisch im Froster, das ich dafür aufgetaut habe
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500ml Rinderbrühe
  • 4 Karotten
  • 3 Kartoffeln
  • je ein TL Kreuzkümmel und Koriandersamen, gemahlen
  • Salz und Pfeffer
  • Mehl

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Ich habe erst das Mehl, ca. 2 EL, mit Salz und Pfeffer verrührt und die Fleischstücke darin gewälzt.

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Die mehlierten Stücke Lammfleisch habe ich dann in etwas Öl rundherum braun gebraten. Etwas von der Mehlkruste bleibt dabei an der Pfanne hängen, wird aber nachher abgekocht.

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Im restlichen Bratfett brate ich dann die Zwiebelwürfel und die geschnittene Knoblauchzehe an. Später kommen dann auch die gemahlenen Gewürze dazu.

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Ich gieße nun mit Wasser auf und würze mit getrockneter Rinderbrühe, da ich leider keine selbstgekochte mehr zur Verfügung hatte. Dabei löst sich die braune Kruste vom Boden und macht die Sauce schön dunkel und nach einer Weile auch sehr sämig.

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Das Fleisch kommt nun wieder zurück in den Topf und ich lasse es 30 Minuten schmoren. Kartoffeln und Karotten kommen erst später dazu, damit sie nicht verkochen.

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Das Essen schmort langsam vor sich hin und wunderbare Düfte machen sich in unserer Küche breit. Das wird heute mit Sicherheit besser, als der Schleimbrei gestern. Ich schäle noch rasch die Karotten und Kartoffeln und schneide sie in Scheiben beziehungsweise Stücke. Die Gemüsestücke müssen dann noch 20-30 Minuten mitkochen, wichtig ist, dass das Fleisch dann schön weich ist.

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Das ist nach insgesamt 60 Minuten bei uns der Fall, Karotten und Kartoffeln sind ebenfalls  weich und die Sauce ist schön eingedickt. Ich probiere mal und merke, das wird heute endlich mal wieder gut. Mir ist es würzig genug, Markus nimmt noch etwas Pfeffer nach.

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Ab auf den Teller und servieren. Wir essen es wie einen Eintopf aus tiefen Tellern und mit Löffeln.

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Das Fleisch ist ganz wunderbar weich und sehr würzig, das Gemüse hat sich mit der Sauce verbunden und den leckeren Geschmack angenommen. Es schmeckt uns so gut, dass meine geplante Portion für morgen mittag leider schon weg ist. So kanns gehen 🙂

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