Das Leben ist schön

Türkisches Fladenbrot

Zu unserem Lammeintopf mit Kichererbsen habe ich mich für ein Fladenbrot als Beilage entschieden. Sowas hab ich schon öfter gebacken, immer nach anderen Rezepten, heute nach dem aus meinem türkischen Kochbuch. Es ist nicht ganz so stark aufgegangen wie mein letztes, aber es ist luftig locker und leicht, dieses Rezept wird’s bestimmt noch mal geben bei uns. Folgende Zutaten habe ich für 2 Brote gebraucht:

  • 450g Mehl
  • 300ml Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 1,5 TL Salz
  • 2 EL Hartweizengrieß
  • 1 Ei
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • etwas Sesam

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Ei, Olivenöl und Zucker brauche ich später nur zum Bestreichen, diese Zutaten vermische ich in einem kleinen Schüsselchen und stelle es erst mal beiseite.

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Die Hefe löse ich in dem warmen Wasser auf, Mehl und Salz kommen in die Schüssel der Küchenmaschine, die mir in 8 Minuten daraus einen feuchten und schön glatten Teig knetet.

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Nach einer halben Stunde in der Wärmeschublade ist der Teig deutlich aufgegangen, hat sein Volumen verdoppelt.

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Ich bestreue die Arbeitsfläche mit dem Grieß und etwas Mehl und hebe den Teig mit einer Teigkarte aus der Schüssel. Ohne viel Kneten teile ich den Teig in zwei Hälften, schlage den Teig nur ganz leicht ein, so dass sich eine Kugel bildet und drücke diese auf der bemehlten Arbeitsplatte vorsichtig auseinander.

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Die beiden dabei entstandenen Fladen lege ich auf zwei gefettete Bleche und lasse den Teig noch mal 10 Minuten gehen. Den Ofen heize ich auf 220° Umluft vor – Umluft heute deshalb, weil ich die beiden Brote gleichzeitig backen möchte. Bei Ober-/Unterhitze sollte die Temperatur 250° betragen.

Die Teiglinge bestreiche ich nun mit dem verrührten Ei und stupse mit dem Backpinsel ein Diagonalmuster in den Teig. Dann nur noch ein paar Sesamkörnchen drübergestreut und ab gehts in den Ofen.

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Nach 5-6 Minuten öffne ich die Ofentür, gieße etwas Wasser unten rein und mache schnell wieder zu. Dieses Schwaden sorgt dafür, dass die Brote noch besser aufgehen und eine schöne Oberfläche bekommen. Weiter 5-6 Minuten, dann sind die Brote fertig.
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Schön gold-gelb sind sie geworden, duften einfach wunderbar und fühlen sich locker und luftig an. Ich lasse sie erst mal auskühlen, später gibt es sie zum Eintopf.

Sie schmecken ganz vorzüglich, ein bisschen mehr Salz könnte dran – wobei ich sagen muss, dass ich sehr gern sehr salzig esse und zum Originalrezept schon etwas mehr Salz genommen habe. Sie sind, obwohl sie nicht so stark aufgegangen sind, doch sehr locker und weich im Biss mit vielen Luftbläschen drin.

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