Das Leben ist schön

Bananen-Haselnuss-Minis

Oh je. Gestern morgen hab ich meinem Mann das letzte Stückchen seines Lieblingskuchens weggegessen. Da das nicht sein darf, habe ich heute dann auch direkt neuen gebacken, allerdings mal wieder was neues ausprobiert.

Da ich noch so viele Reste hatte, habe ich daraus etwas zusammengestellt. Rausgekommen sind kleine fluffige, weiche und saftige Miniguglhüpfer, die so richtig lecker sind. Es handelt sich hier um ein Rezept in Cup-Angaben (die amerikanische Maßeinheit), daher habe ich auch nichts abgewogen. Folgende Zutaten habe ich verwendet:

  • 1 Cup Dickmilch (hatte nicht mehr genug und hab ca. 1/5 mit flüssiger süßer Sahne aufgefüllt
  • 3/4 Cup geschmacksneutrales Öl (auch hier hatte ich nicht mehr genug, ein kleines Stück Butter habe ich noch dazugegeben)
  • 3/4 Cup Zucker
  • 3 Cup Mehl (1 normales, 2 Dinkel-Vollkorn)
  • 2 sehr reife Bananen
  • 3 Eier
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 2 Cup Haselnüsse, gemahlen (ungemahlen abgemessen)
  • 1 Msp. gemahlene Vanille

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Meine Getreidemühle steht allzeit bereit auf der Arbeitsplatte. Da ich den herzhaften Geschmack von Vollkornmehl auch in Kuchen und Gebäck mag, habe ich heute Dinkelkörner frisch gemahlen. Ein Becher voller Körner ergibt gemahlen genau 2 amerikanische Cup Mehl. 1 Cup normales Mehl habe ich verwendet, um die Bindung zu erhöhen, aus reinem groben Vollkornmehl gebackene Kuchen bröseln gern mal auseinander.

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Für den Teig hab ich zuerst die Dickmilch, das Öl, die Butter und den Zucker mit dem Handrührgerät leicht schaumig gerührt.

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Dann kamen die weichen Bananen dazu. Die sind quasi über Nacht außen braun geworden (hatte sie mit Äpfeln zusammen gelagert), aber innen waren sie noch schön gelb ohne matschige Flecken. Da sie so schön reif waren, geben sie natürlich besonders viel Geschmack an die Muffins und Guglhupfs. Ich habe sie grob zerkleinert und dann einfach mit den Rührbesen zerkleinert.

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Als sie untergearbeitet waren, habe ich auch noch nach und nach die 3 Eier untergerührt. Dann kamen die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Vanille) dazu, die nur kurz untergerührt wurden.

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Zum Schluss habe ich noch die Haselnüsse gemahlen und ebenfalls unter den Teig gehoben.

Die Guglhupf-Formen, die ich habe, sind aus Silikon. Aber auch diese fette ich vor dem Backen grundsätzlich ein. So kann ich sichergehen, dass sich die Küchlein später ganz leicht aus den Formen lösen. Für solche stark geriffelten Formen bietet sich Trennspray besonders an. Kurz in jede Guglhupföffnung gesprüht verteilt sich das Fett perfekt in der ganzen Form.

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Nun fülle ich die Förmchen mit dem Teig und backe sie bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten. Ich habe nur die Hälfte des Teiges untergebracht und nehme darum meine Muffinform, lege sie mit Papierförmchen aus und verbacke den Rest des Teiges als Muffins. Die Muffins brauchen 25 Minuten, dann sind sie auch fertig.

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Und wie ich vorhin schon schrieb – sie sind klein, locker, fluffig und schmecken himmlisch nach Banane und Haselnuss. Eine gelungene Resteverwertung!

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3 Kommentare

  1. Ann-Bettina Schmitz

    Hallo,
    klingt echt lecker. Aber es wäre noch schöner gewesen, wenn Du eine Umrechnung oder Erklärung der Cup-Maßeinheit angegeben hättest. Kennt ja schließlich nicht jeder 🙂
    Viele Grüße

    1. kerstin (Beitrag Autor)

      Hallo Ann-Bettina,

      wenn ich auf meinen CUP nachschaue, sind das 240ml. Ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen 🙂

      Viele Grüße
      Kerstin

  2. Michi

    yummy…ich liebe so kleine Scheißerchen… 🙂
    hört sich wirklich sehr lecker an…!!

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